10.02.2020

Gebäudeenergieberatung wird für Gebäudeeigentümer günstiger

Zum 1. Februar stieg der maximale Zuschuss des Bunds für die Planung einer energetischen Sanierung für Ein- und Zweifamilienhäuser von 800 auf 1.300 Euro. Auch für größere Gebäude und Baubegleitung bessern sich die Konditionen.

Als Hauseigentümer Energie und Geld sparen? Eine Gebäudeenergieberatung zeigt auf, wie dies optimal möglich ist und stellt eine solide Entscheidungsgrundlage für eine erfolgreiche energetische Sanierung dar. Dank einer deutlichen Erhöhung der Förderung durch die Bundesregierung zum 01. Februar 2020, beläuft sich der vom Eigentümer zu zahlende Eigenanteil nur noch auf 20 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars: Für eine Vor-Ort-Beratung im Ein- oder Zweifamilienhaus gibt es nun bis zu 1.300 Euro Zuschuss - das sind 500 Euro mehr als bisher. Bei Beratungskosten von 1.600 Euro beispielsweise beliefe sich der Eigenanteil auf 320 Euro. Ausgezahlt wird der Zuschuss vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Für Eigentümer wichtig zu wissen: Um von zinsgünstigen KfW-Sanierungskrediten und Zuschüssen zu profitieren, ist eine Energieberatung Pflicht.

Auch für Eigentümer von Wohngebäuden mit drei oder mehr Wohneinheiten steigt die Förderung: Deren Beratung wird nun mit maximal 1.700 Euro, das entspricht 600 Euro mehr als bisher, unterstützt. Zusätzlich wird Wohnungseigentümergemeinschaften ein zusätzlicher einmaliger Zuschuss von bis zu 500 Euro gewährt, wenn der Beratungsbericht in der Eigentümerversammlung erläutert wird.

Informationen gibt es bei der Energieagentur Ravensburg unter www.energieagentur-ravensburg.de oder unter 0751 - 764 70 70.