25.03.2009 - Fünftes Energieforum ist ein "Riesenerfolg"

BIBERACH - Zum 5. Energieforum der Energieagentur Biberach sind am Montagabend knapp 400 Gäste ins Landratsamt gekommen. Neben Kurzvorträgen konnten sich die Gäste Rat rund um das Thema Energie holen. Walter Göppel, Geschäftsführer der Energieagentur, war vom Andrang überwältigt.

Solar-, Pellet-, Scheitholz-, und Hackschnitzeltechnologien: Eine Stunde vor Beginn des fünften Energieforums öffnete die Ausstellung im Foyer des Landratsamtes und zahlreiche Gäste waren gekommen, um sich rund um das Thema Energie zu informieren.

Beim anschließenden Energieforum war der Sitzungssaal des Landratsamtes bis auf den letzten Platz gefüllt. Knapp 400 Gäste wollten über neue Technologien im Heiztechnikbereich und bei erneuerbaren Energien informiert werden. Landrat Dr. Heiko Schmid betonte in seiner Begrüßung, dass die letzten fünf Jahre gezeigt hätten, „dass die Energieagentur eine wichtige und gefragte Einrichtung ist“. So seien seit dem Bestehen der Energieagentur im Jahre 2004 rund 2500 persönliche und mehr als 10 000 telefonische Beratungen gemacht worden.

Auch Professor Roland Koenigsdorff von der Biberacher Hochschule wies darauf hin, dass die „kleine Energieagentur“ in den nächsten Jahren eine „große Rolle“ spiele, um das gemeinsame Ziel einer Einsparung von 80 Prozent Kohlendioxid bis zum Jahr 2050 zu erreichen. „Wir müssen global denken und lokal handeln“, appellierte Koenigsdorff.

Anschließend stellten Elmar Prantl (Firma Vaillant), Norbert Huber (Firma Weishaupt) und Stefan Rau (Firma Hoval) in Kurzvorträgen die neuesten Entwicklungen im Heizungstechniksektor sowie der erneuerbaren Energien vor. Im Vordergrund standen hierbei Weltneuheiten im Bereich Brennwerttechnik, Wärmepumpen, Solarsysteme und Mini-Blockheizkraftwerke.

Beerbt LED die Glühlampe?

Mit der Frage „Glühlampe ade - ist LED die Zukunft?“, beschäftigte sich Dieter Ege, Philipsprojektmanager. Er beleuchtete die Vor- und Nachteile der traditionellen Glühbirne. „LED ist ein Leuchtmittel, das sehr sinnvoll eingesetzt werden kann“, sagte Ege. Im Moment seien diese Leuchten aber noch recht teuer.

Zum Schluss erklärte Walter Göppel die neuen Energiegesetze, die für Bauherren, Sanierer und Hausbesitzer in Kraft getreten sind. Außerdem stellte er vor, was die Biberacher Energieagentur in den vergangenen fünf Jahren geleistet hat. Im Anschluss bestand die Möglichkeit zur Diskussion. Göppel zeigte sich am Ende der Veranstaltung vom Andrang überwältigt: „Dieses Energieforum war ein Riesenerfolg. Mit einer so großen Resonanz haben wir wirklich nicht gerechnet.“

Schwäbische Zeitung Biberach, 25.03.2009

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